Aufbau 3D-Drucker P3 Steel #02 – Erste Anbauteile

Den Rahmen hatte ich aus Spaß komplett zusammengebaut. Ein paar Teile fallen jedoch weg, da sie durch Toolson’s Kunstoffteile ersetzt/ergänzt werden. Einige Schrauben müssen außerdem kurzfristig wieder entfernt werden, da sie Kunststoffteile mittragen.

So zum Beispiel die Umlenkrolle vorne:

Man hat Y-Umlenk_IMG_9173es etwas einfacher, den Riemen einzufädeln, wenn man das macht, bevor man die M6-Schraube und die Lager einbaut. Ich habe jedoch einen kleinen Trick gefunden, mit dem das auch im zusammengebauten Zustand gut geht.

 

 

Die mühsam angebrachten Lagerhalterungen am Schlitten kommen wieder herunter, da Toolson doch Teile für die LM8UU-Lager hat (und nicht nur für die IGUS-Lager), das hatte ich falsch verstanden. Sie besitzen 6-eckige Aussparungen für M3-Muttern, die bei mir jedoch nicht sofort hineinpassten. Sie lassen sich einfach mit einem Lötkolben erwärmen und eindrücken. Nur muss man das vorsichtig und zügig machen, damit das Kunststoffteil nicht kaputtschmilzt.Mutter mit Lötkolben einpressen_IMG_9171

Der Riemenspanner wird, falls es mehrere Bohrlöcher gibt, der Nase zugewandt angebracht, die letztlich nach hinten zeigt. Der fertige Schlitten sieht von unten so aus:SChlitten lose v. unten_IMG_9172

Wenn es, wie hier beim Riemenspanner, eingelassene Muttern gibt, habe ich zuerst eine längere Schraube ins Bauteil gedreht, die Mutter am anderen Ende aufgesteckt und sie mit der Schraube vorsichtig in’s Material gezogen.

Die weiteren Kunststoffteile wurden vorbereitet bzw. angebracht. Ebenso habe ich die 8mm Wellen für die Z-Achse angebracht. Dazu musste ich jeweils unten etwas auffeilen. Wenn diese Löcher zu groß werden, ist es nicht so schlimm, da die Wellen auf den Motoren aufliegen und nicht durchrutschen können.

Hier nun ein paar Bilder:

Das letzte Bild zeigt den Riemendpanner der Y-Achse. Durch die Schlaufe der Riemenenden ist jeweils ein halber Nagel geschoben, somit kann der Riemen nicht mehr herausrutschen.

Auf dem einen Bild oben ist der Z-Endstopschalter noch intakt. Plötzlich sehe ich, das die Blechfahne ganz nach hinten zeigt. Als ich sie zurückbiege, bricht sie ab 😦 Ich habe mir dann einen Streifen Blech aus einer ATX-Blende eines ausrangierten Mainboards geschnitten, ein Loch hineingebohrt und dieses Stück etwas gebogen. Es wird nun von einer der beiden Schrauben getragen, die auch das kleine Endstopboard halten. Funktioniert wie das Original. Guckst Du:

Im nächsten Beitrag gibt es Bilder vom fertigen Hotend und des Heizbettes.

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