Deutsche Anleitung für JBridge unter Cubase x64

Die Recording – Freaks unter Euch kennen das vielleicht: Das neue System ist installiert, alles 64Bit. Cubase läuft prima – zumindest mit seinen eigenen Plugins. Von 64Bit-Plugins kaum eine Spur. Außerdem hat man ja einen Fuhrpark von 32Bit-Plugins, den man nicht verwerfen möchte. Wirft man die 32Bit-Dlls in den Ordner, wo die 64Bit-Plugins liegen, funktionieren die meisten – scheinbar. Steinberg liefert eine Bridgelösung mit, die jedoch alles andere als stabil ist, eine recht zünftige CPU-Last erzeugt und ab und zu diverse Plugins oder das ganze Recordingprogramm abstürzen läßt. Das Cubase-Forum auf Steinberg.net hält dazu einiges an „Erlebnisberichten“ vor…

Die Alternative: JBridge. Das ca. 15 EUR teure Programm stellt das bereit, was Steinberg’s Bridge nicht so recht schaffen möchte: Eine stabile Bridgelösung mit deutlich weniger CPU-Last.

Man kann sich davon mit einer Testversion überzeugen, die für 20 Minuten läuft. Danach muss man seine Hostanwendung neu starten, um es erneut verwenden zu können. Das Progrämmchen ist in englisch geschrieben, wie auch die Anleitung, die als pdf beiliegt. JBridge ist nicht schwierig in Installation und Betrieb – wenn man das Prinzip erstmal verstanden hat. Ich hatte etwas Mühe, bis es endlich geschnaggelt hatte.

Für alle, denen es vielleicht genauso geht, habe ich eine Anleitung zur Installation und Betrieb unter Cubase 4/5 verfasst. Sie ist natürlich für andere DAWs ebenso zu gebrauchen, lediglich ein paar Screenshots und Dateipfade beziehen sich auf Cubase, was aber allgemeingültig für andere Programme umzusetzen ist.

Am Ende gibt es noch einen Link, wo ihr diese Anleitung als pdf herunterladen könnt.

JBridge v1.x

http://jstuff.wordpress.com

Anleitung zur Installation und Betrieb unter Cubase 4/5

Dieses Programm erlaubt das Betreiben von vst-Plugins, die für Windows programmiert wurden. Es erlaubt das „Bridgen“ von 32-Bit Plugins zu einem 64-Bit Host, 64-Bit Plugins zu einem 32-Bit Host oder 32-Bit Plugins, die in einem 32-Bit Host laufen, die Speichergrenze für x86 Einzelprozesse zu durchbrechen.

(Anm.: Es funktionieren sowohl Effekt-Plugins, wie auch virtuelle vsti-Instrumente. Eine „Host-Software“ ist ein Programm, das vst-Plugins benutzen kann , z.B. DAW-Programme wie Cubase oder Reaper oder Soundbearbeitungsprogramme, wie Wavelab oder Soundforge.)

Systemvoraussetzungen

Windows XP, Vista oder 7

Empfohlen:

Möglichst viel RAM-Speicher

Starke (Multicore-)CPU

Installation und Betrieb von JBridge sind – entgegen der Länge dieses Textes, die kompliziertes vermuten lassen könnte – recht simpel; es sollen nur alle Unklarheiten beseitigt werden 😉

Installation

Vorbereitung

Pfad für (32Bit-) vst-Plugins setzen (am besten vor der Installation von vst-Plugins)

(Dies ist nur notwendig, wenn in der Windows-Registry kein Standardpfad für vst-Plugins eingetragen ist und manche Plugins bei der Installation dies bemängeln und nach einem Pfad fragen. Cubase 5 trägt z.B. keinen Standardpfad ein)

Registry-Editor öffnen:

[Start] – [Ausführen] wählen (Wenn bei Windows 7 der Startmenüpunkt „Ausführen“ fehlt, [Windows-Taste] + R rücken). „regedit“ eintragen und [OK] klicken. Der Registry-Editor startet.

Bei 32-Bit Windows:

Links den Hierarchiebaum auf HKEY_LOCAL_MACHINE und SOFTWARE erweitern.

Mit rechter Maustaste auf den Ordner SOFTWARE klicken und Neu –> Schlüssel wählen. Ein neuer Ordner entsteht, der umbenannt werden kann. VST als Name vergeben.

Mit rechter Maustaste auf den neu erstellten Schlüssel klicken und Neu –> Zeichenfolge klicken.

Als Name für den neuen Wert VSTPluginsPath eintragen.

Auf den Wertname doppelklicken,  so kann nun ein Pfad eingetragen werden. Es kann ein beliebiger Pfad eingetragen werden, in den dann später vst-Plugins installiert werden. Bei einem selbstgewählten Pfad muss in der Host-Anwendung dieser Pfad bekannt gegeben werden. Es ist daher einfacher, den Pfad anzugeben, in dem die Hostanwendung ihre Plugins sowieso erwartet. Für CUBASE wäre das:

Für Windows XP: C:\Programme\Steinberg\Cubase 5\VSTPlugins\ (natürlich nur, wenn z.B. Cubase 5 unter diesem Pfad installiert wurde, ansonsten den Pfad entsprechend ändern)

Für Windows Vista oder 7: C:\Program Files\Steinberg\Cubase 5\VSTPlugins\

Bei 64-Bit Windows:

Hier wird ein neuer Schlüssel nicht direkt unter SOFTWARE erzeugt, sondern unter HKEY_LOCAL_MACHINE –> SOFTWARE –> Wow6432Node.

Bei Windows Vista oder 7 wird, wenn Cubase im Standardpfad installiert wurde, C:\Program Files
(x86)\Steinberg\Cubase 5\VSTPlugins\ eingetragen
. (Bei XP 64Bit analog mit C:\Programme\).

Der Registry-Editor kann nun geschlossen werden. Ein Neustart von Windows ist nicht notwendig.

Nun sollten Plugins bei der Installation nicht mehr das Fehlen des vst-Pfades bemängeln und Cubase findet die (32Bit-) Plugins automatisch.

Installation von JBridge

JBridge kommt mit einem Setup-Programm, dessen wenige Dialoge selbsterklärend sind. Es ist kein Problem, die Pfadvorgaben zu verwenden, später installierte Plugins werden nicht in den JBridge-Ordner installiert, sondern in den (oben beschrieben) vst-Plugins-Ordner.

JBridge installiert im Startmenü unter jBridge eine Verknüpfung zu jBridger, welches NICHT jBridge startet, um vielleicht Plugins zu betreiben, sondern Plugins bequem für den Betrieb vorbereitet. Mehr dazu im Kapitel Betrieb von JBridge.

Bei der Installation von 32Bit vst-Plugins liegen diese im vst-Plugins-Ordner und werden somit nicht von einer 64Bit Hostanwendung gefunden und können auch nicht betrieben werden. Kopiert man bei Cubase einfach die Files eines Plugins in den Ordner für 64Bit – Plugins (Standard unter 64Bit-Windows: C:\Program Files\Steinberg\Cubase  \VSTPlugins), funktionieren viele sogar, aber mit hohen Instabilitäten und hoher CPU-Last. Hier kommt JBridge als leistungsfähiger Ersatz ins Spiel. 32Bit-Plugins dürfen dann nicht in den 64Bit-Plugins-Ordner kopiert werden. Falls schon geschehen, bitte zurück damit in den 32Bit-Plugins-Ordner.

Betrieb von JBridge

Die Engine von JBridge startet automatisch im Hintergrund, sobald Plugins für den Betrieb vorbereitet sind und eine Hostanwendung auf betreffende Plugins zugreifen möchte.

Dazu sind die Plugin-Files wie folgt zu bearbeiten:

Anm: Die letzte Version von Cantabile 2.x benötigt die im folgenden beschriebenen Schritte nicht, da JBridge sich in Cantabile integriert. Mehre Infos dazu unter http://www.cantabilesoftware.com/jbridge/.

Es gibt zwei Wege, Plugins zum Betrieb mit JBridge einzurichten. Manuell oder mit Hilfe des Tools JBridger. Da Bridger einfach zu bedienen ist und die nötigen Vorgänge damit schnell von der Hand gehen, empfehle ich, diese Methode.

A Plugins-Vorbereitung mit JBridger

In der folgenden Beschriebung wird vorausgesetzt wird, dass die Standard-Pfade für vst-Plugins benutzt werden, falls individuelle Pfade benutzt werden, entsprechend ändern. Standard-Pfade sind hier (am Beispiel Windows Vista/7, 64Bit):

32Bit-Plugins: C:\Program Files (x86)\Steinberg\Cubase 5\VSTPlugins

64Bit-Plugins: C:\Program Files\Steinberg\Cubase 5\VSTPlugins oder C:\Program Files\Common Files\Steinberg\VST2

Unter Windows Vista/7 kann es sein, dass JBridger wegen Einstellungen der Benutzerkontensteuerung mit eingeschränkten Rechten läuft. Dies kann man im Eigenschaftendialog der Startmenüverknüpfung von JBridger ändern, was übrigens auch für auxhost.exe und auxhost64.exe gilt, welche man im JBridge-Ordner findet (rechte Maustaste auf
den Link und dann den Reiter „Kompatibilität“ wählen und unten den Haken „Programm als Administrator ausführen“ setzen):

Beim Start fragt JBridger, ob ein 32Bit Host oder 64Host zum Einsatz kommen soll (siehe ganz am Anfang dieser Dokumentation):

Wenn wir 32Bit Plugins mit einem 64Bit Cubase betreiben möchten, wählen wir den x64-Button.

Der folgende Dialog erscheint:

Dabei wird gefragt, ob die nötigen Files in jedem einzelnen Plugin-Ordner oder in einem Ordner, der vom Anwender bestimmt wird, erstellt werden sollen. Die zweite Methode ist unbedingt empfohlen. Das Häkchen „Confirm each file individually“ bestimmt, dass, wenn mehrere Plugins durch Auswählen eines Ordners gleichzeitig ausgewählt werden, diese noch einmal einzeln bestätigt werden müssen. Somit kann man einzelne Plugins von diesem Prozess heraus lassen.

Ich empfehle zur besseren Übersicht zunächst nur einzelne Plugins auszuwählen. Somit wird transparent, was tatsächlich passiert, wenn man hinterher die Ordnerinhalte betrachtet.

Also zunächst den zweiten Button wählen.

Das Auswahlfenster startet zunächst im 64Bit Pfad, daher in den 32Bit-Pfad wechseln.

Man kann einen Ordner wählen, in dem dann alle Plugins „behandelt“ werden, oder einzelne Plugins, welche als .dll-Files erscheinen:

Wählt man ein einzelnes dll-File und klickt [OK],

Dann fragt JBridger nach dem Zielpfad, dies ist in unserem Beispiel der Pfad für 64Bit-Plugins. Dieser ist meistens schon korrekt vorgewählt:

Nach Klicken auf [OK] sollte die Erfolgsmeldung kommen, die so aussieht:

In 64Bit-Order sind zwei neue Files entstanden:

Das eine ist übrigens eine dll, die sich als Plugin „tarnt“ und das andere ein Beschreibungsfile, welches JBridge dazu benötigt, zu wissen, welches (32Bit-) Plugin gebridget werden soll, wenn die Hostanwendung auf die dll als vermeintliches 64Bit Plugin zugreift.

B Manuelle Plugins-Vorbereitung

Alternativ können die Plugins manuell eingerichtet werden, also ohne JBridger.

Öffne den Ordner, wo JBridge installiert ist. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Für Sonar und Cubase ist Methode 2
unbedingt empfohlen
, da diese Programme eine eigene Bridge-Lösung mitbringen, die JBridge stören könnte
.

Für 32Bit Hosts

Methode 1

Kopiere plugin_name.32.dll in das selbe Verzeichnis, wo das Plugin liegt, dass gebridget werden soll

Ersetze den Teil des Dateinamens „plugin_name“ mit dem Namen des Plugins, das gebridget werden soll, also z.B.um MeinPlugin.dll zu bridgen MeinPlugin.32.dll als Name vergeben.

Methode 2

Kopiere plugin_name.32.dll in ein beliebiges Verzeichnis und nenne sie auf Wunsch wie Dein Plugin (z.B. MeinPlugin.dll).

Erstelle ein *.txt-File im selben Ordner und nenne es wie Du die dll genannt hast, nur mit .txt als Extender (z.B. MeinPlugin.txt)

Schreibe eine Zeile in das Textfile, das mit Anführungszeichen umrandet den Pfad
und Dateinamen des original-Plugins enthält (z.B.
“C:\Mein Plugin Pfad\MeinOriginalPlugin.dll“)

Stelle in der Hostanwendung den neuen Ordner als zusätzlichen Plugin-Ordner ein und lasse den Ordner, wo das original Plugin liegt, aus!

Für 64Bit Hosts

Methode 1

Kopiere plugin_name.64.dll in das selbe Verzeichnis, wo das Plugin liegt, dass gebridget werden soll

Ersetze den Teil des Dateinamens „plugin_name“ mit dem Namen des Plugins, das gebridget werden soll, also z.B.um MeinPlugin.dll zu bridgen MeinPlugin.64.dll als Name vergeben.

Methode 2

Kopiere plugin_name.64.dll in ein beliebiges Verzeichnis und nenne sie auf Wunsch wie Dein Plugin (z.B. MeinPlugin.dll).

Erstelle ein *.txt-File im selben Ordner und nenne es wie Du die dll genannt hast, nur mit .txt als Extender (z.B. MeinPlugin.txt)

Schreibe eine Zeile in das Textfile, das mit Anführungszeichen umrandet den Pfad und Dateinamen des original-Plugins enthält (z.B. “C:\Mein Plugin Pfad\MeinOriginalPlugin.dll“)

Stelle in der Hostanwendung den neuen Ordner als zusätzlichen Plugin-Ordner ein und lasse den Ordner, wo das original Plugin liegt, aus!

Den Ordner, wo das original Plugin liegt, auslassen bedeutet,er soll nicht als verfügbarer vst-Plugin-Ordner angegeben werden, damit die Hostanwendung das original-Plugin nicht finden kann.

Das ist nicht kompliziert, aber, wie bereits erwähnt, geht das mit JBridger ein klein wenig schneller.

Nun sollten die gebridgen Plugins sollten in der Host-Anwendung auswählbar sein und erscheinen, wenn in
Cubase „Plugins sortiert nach Herstellernamen“ eingestellt ist, mit [jBridge] vor ihrem eigentlichen Herstellernamen in der Auswahl.

Außerdem fügt jBridge einen Button in den Plugin-Editor-Fenster hinzu, mit dem man ein paar Optionen einstellen kann (hier im integrierten GUI-Modus):

Klickt man auf [Settings], öffnet sich der Options-Dialog:

Es kann sein, dass abhängig vom GUI-Modus manche Einstellungsoptionen nicht verfügbar sind. Um den separaten GUI-Modus zu aktivieren, muss das File auxhost_default_settings.txt, das im JBridge-Ordner liegt oder das File MeinPluginName.jBridge mit der Zeile USE_SEPARATED_GUI 1 ergänzt bzw. darauf geändert werden

Performance Mode

Audiodaten werden asynchron mit einem Extra-Latenzbuffer bearbeitet. Es kann helfen, auf Multiprozessorsystemen die Prozessorlast zu verteilen und ermöglicht Single-Core Hostanwendungen, alle Prozessorcores zu verwenden. Es kann allerdings mit manchen Plugins/Hostanwendungen zu Audioartefakten (Störgeräuschen) kommen.

audioMasterGetTime hack

Time Info Requests des Plugins werden von den ProcessReplacing Calls abgearbeitet.

Use thread safety measures in auxhost

Dies sollte aktiviert werden, wenn ein Plugin häufiger oder zufällig abstürzt.

Je nach GUI-Modus verfügbare Optionen:

Auto-close GUI

Schließt das (separate) JBridge GUI-Fenster, wenn das Plugin-Editor-Fenster geschlossen wird.

GUI allways on top

Hält das JBridge GUI-Fenster im Vordergrund

Force whole GUI refresh

Erneuert periodisch das Plugin-Editor-Fenster, um Änderungen besser sichtbar zu machen. Dies kann die CPU-Last etwas erhöhen.

Dirty close

Dies führt einen etwas unsauberen Trick aus, um gebridge Plugins zu entfernen, wenn sonst nicht mehr hilft (führt nicht eine Deinstallation eines Plugins aus, sondern stoppt es „gewaltsam“ in der Hostanwendung).

Bekannte Probleme

In Reaper sollte in den Programmeinstellungen „Close audio device when stopped and application is inactive” deaktiviert sein. Andernfalls wird Reaper’s Sound Engine gestoppt, wenn ein gebridgetes Plugin aktiviert wird.

Bei Sonar sollten die *.32.dll – Files nicht in den Plugin-Ordner gelegt werden. Es scheint, als kollidiere dies mit Sonar’s BitBridge.

Es kann nur eine einzige Instanz von GVI gebridget gestartet werden. Dies ist ein Bug von GVI. Möchte man mehrere Instanzen von GVI benutzen, kann dies über ein vst-Host Plugin geschehen, mit dem man Plugins laden kann.

Es wird nicht empfohlen, den Performance Modus bei offline Audioprocessing zu benutzen, es kann zu Audio-Artefakten kommen.

Bei Windows Vista oder 7 sollten auxhost.exe und auxhost64.exe mit Administratorrechten ausgeführt werden, ansonsten können keine Einstellungen gespeichert werden (s.o. Anmerkung zu JBridger).

Manche Plugins benutzen eine ungewöhnliche Copy-Protection, die dazu führen kann, dass diese Plugins nicht mit JBridge gebridget werden können. Es kann zu einer Fehlermeldung ähhlich wie diese kommen:

Es kann hierfür keine Lösung oder Support angeboten werden, das dies Sache der Plugin-Hersteller ist.

Bei Altiverb 6 sollte „use thread saftey measures in auxhost“ nicht aktiviert sein. Es kommt ansonsten zum Absturz.

In Cubase 5 sollte folgende Option nicht aktiviert sein, der Ton würde andernfalls abgeschaltet werden, wenn gebridgte Plugins aktiviert werden:

Eine öfter aktualisierte Problem-Sektion gibt es unter http://jstuff.wordpress.com/jbridge/jbridge-troubleshooting/

Und außerdem: Download dieser Anleitung als pdf

 

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41 Gedanken zu “Deutsche Anleitung für JBridge unter Cubase x64

  1. Hallo,
    ich habe das immer noch nicht richtig verstanden:“32-Bit Plugins, die in einem 32-Bit Host laufen“.
    Wenn ich ein Windows 32-Bit habe, darin ein 32-Bit Cubase läuft, kann dann jbridge mehr als 3 GB RAM adressieren? Oder brauche ich ein 64-Bit Windows?

    Danke im Voraus, Du hast Dir ja echt Mühe gegeben.

    Mit freundlichen Grüßen


    Nombrat

    • Hallo Nombrat,

      es gibt keinen großen Benefit davon, 32Bit-Plugins auf einem 32Bit-Windows mir einer 32Bit-Hostappplikation laufen zu lassen. Die Grenmze von maximal 3GB zur Verfügung stehendem Speicher gilt auf jeden Fall. Es gibt jedoch Plugins, die ab einer gewissen Grenze von benutztem RAM (z.B. 1,5GB) Probleme machen und zu Abstürzen führen können. Dieses Verhalten wird durch JBridge etwas verbessert. Es ist die (von Plugin zu Plugin unterschiedlich ausfallende) Speichergrenze gemeint, die JBridge verbessern kann, nicht die Speichergrenze, die ein 32Bit-Windows vorgibt.

      Grüsse
      Sven

  2. hallo,

    ich habe mir deine Anleitung jetzt bestimmt mehrmals durchgelesen aber leider hab ich das bisher immer noch nicht richtig verstanden. Wollte fragen ob du mir vielleicht ein bißchen mit Rat und Tat zur Seite stehen könntest um meine Plugins einzurichten mit der Jbridge..???

    Ist es denn generell auch möglich auf Win7 (x64) mit Cubase 5 (32bit) und sämtlichen normalen 32 bit Plugins wie gewohnt auch ohne Jbridge aus zu kommen oder gibt es da performance und Stabilitäts-Schwierigkeiten???

    Ich stelle mir das so vor, dass ich nur sehr Speicherhungrige VST-Instrumente mit der Jbridge behandle wie z.b. Kontakt, Battery, VSL Strings, EWQL und dass ich meine restlichen Plugins einfach unbehandelt lassen kann..??

    Für jede schnelle Antwort bin ich sehr dankbar!!
    Grüsse
    Samir

    • Es wird zu keinen besonderen Schwierigkeiten kommen, 32-bittig unter Win7 x64 zu fahren.
      Ich empfehle jedoch das 64Bit Cubase zu benutzen (und dann mit JBridge die 32Bit Plugins einbinden), da es etwas performanter ist, als die 32Bit-Version und das ganze RAM benutzen kann (falls mehr als 4GB verbaut sind).
      Es kann außerdem sein, dass die „unbehandelten“ 32Bit-Plugins ab einer gewissen Speicherauslastung Probleme machen, was durch das Bridgen mit JBridge verbessert werden kann (s.o.).
      32Bit-Prozesse können generell nur maximal (theoretisch) 4GB Speicher adressieren. Von einem x64 Betriebssysstem mit mehr als 4GB haben solche Programme nichts.

      Grüsse
      Sven

  3. hallo
    die jbridge ist ja wircklich toll, aber meine plugin`s mit automap für novation remote 49sl stürzen ständig ab oder lassen sich garnicht mehr öffnen.

    mach ich was falsch

    gruss stephan

  4. hallo,
    die frage ist hier warscheinlich schon öfter gestellt worden aber ich bekomme immer diese meldung:

    no files created (81 sub-directories scanned).

    was mache ich falsch???

    bin von XP auf Win7 64bit umgestiegen,habe mir ein onyx1640firwire gegönnt und würde jetzt durchdrehen wann der ganze spaß wegen dem wechsel auf Win7 nicht mehr laufen würde!?
    ich habe,so hoffe ich,alles nach anleitung gemacht (die übrigens sehr gut ist)
    aber ich weis nicht mehr weiter . . .

    schon mal vielen dank für die antwort!

    Gruß Marco

  5. Grüß dich,

    Fettes Dankeschön im Vorraus, das ist echt super von dir, dass du so ausführlich einen Lösungsweg vorstellst! Ich war heute echt am Durchdrehen, besonders bitter ist es ja, wenn man Projektdateien mit vielen Spuren hat und die dann plötzlich die VST’s nicht mehr finden können.

    Ich werde das ganze dann morgen ausprobieren und hoffe, dass es dann dank deiner Hilfe gut klappt. 🙂

  6. hallo,
    die frage ist hier warscheinlich schon öfter gestellt worden aber ich bekomme immer diese meldung:

    no files created (81 sub-directories scanned).

    was mache ich falsch???

    bin von XP auf Win7 64bit umgestiegen,habe mir ein onyx1640firwire gegönnt und würde jetzt durchdrehen wann der ganze spaß wegen dem wechsel auf Win7 nicht mehr laufen würde!?
    ich habe,so hoffe ich,alles nach anleitung gemacht (die übrigens sehr gut ist)
    aber ich weis nicht mehr weiter . . .

    schon mal vielen dank für die antwort!

    Gruß Marco

    Antwort

  7. Dem Abt sei Dank!
    „Wer das nicht liest bleibt dumm, wer’s list aber auch…“
    Der Meinung bin ich aber überhaupt nicht…
    Kompliment, eine exzellente und nachvollziehbare Beschreibung!
    Die jBridge läuft als wäre sie gar nicht vorhanden…

    Gruß, Joem

  8. Hm,
    leider kann man dieses JBridge Leiste unter dem Plugin nicht loswerden.
    Und was ist mit Automap ?

  9. Danke für die tolle Anleitung. Leider findet man sich auf der Webseite überhaupt nicht durch. Es dauerte 20 Minuten, bis ich begriffen hatte, wo ich die Download-Demo herbekomme.

    2 Tage später, nachdem ich überzeugt war und die Software kaufen wollte, ging das problem schon wieder los. Ich fand den Kauf-Link nicht.

    Und nachdem ich es jetzt bezahlt habe über Paypal weiß ich überhaupt nicht, wie es weitergeht. Bekomme ich einen Freischaltcode, bekomme ich eine neue Version per Email oder as passiert überhaupt?

    Die ganze Vertriebssituation von j Bridge ist so unbefriedigend unübersichtlich, daß ich das Teil fast nicht gekauft hätte. Wenn man wie in unserer Branche wenig Zeit hat, dann nervt das Gesuche.
    Ich denke, daß ging anderen ebenso.

    • Das sehe ich leider auch so (um gleichzeitig nochmal daran zu erinnern, dass ich nicht das geringste mit JBridge zu tun habe, sondern hier nur freiwillig das Manual nach meinem Kenntnisstand in’s Deutsche übersetzt habe).

  10. hallo erstmal,

    vielen Dank für die deutsche Anleitung –

    was jetzt noch fehlt ist die Übersetzung der troubleshootings.
    Das wäre ´ne hilfreiche Sache.
    Gruß, Peter

  11. Hallo Leute!

    Ich habe das Problem, daß mein BFD2-Plugin als FX und nicht als VST-Instrument erkannt wird. Ich kann es natürlich daher auch nicht in einem Audiokanal laden, das führt zu einer Fehlermeldung, da CUBASE 6 64 Bit einen Effekt erwartet.
    Also: Erkannt wird BFD2, aber falsch und daher nicht nutzbar.
    Kann mir jemand helfen dabei??
    😉
    Viele Grüße,
    Jean_Luc

  12. hallo,

    großartige anleitung – vielen herzlichen dank dafür. ich hab allerdings noch ein ganz grundsätzliches verständnisproblem. benutze win7 64bit und nuendo 4 (32bit) – werden die plugs nach dem bridgen in 64bit gerechnet bzw. würde mir jbridge überhaupt einen vorteil bringen? – ich weiss du bist kein support. leider meldet sich der support des herstellers nicht und falls du kurz zeit für eine antwort hättest.. wär ich sehr dankbar 🙂

    cheers!

  13. funktioniert, aber von leistungsfähig kann keine rede sein. ASIO Auslastung ist permanent rot ab dem ersten gebridgten Plug In (Cubase 5, Win 7 64bit, Intel Quadcore 3,6 )
    beim XP musste ich schon extrem viele Plug Ins laden, um zu dieser ASIO Auslastung zu kommen.

    • Da stimmt etwas nicht. Auf mehreren Win7-Systemen kann ich mit allem Plugin-Material mit jBridge die ASIO-Anzeige nicht mal bis ins erste Drittel bringen.

  14. ich habe das problem das wenn ich meine waves plugins bridge, bekomm ich zwar die wavesshell 64 dll welche in meinem 64 bit steinberg vst plugin ordner liegt, wenn ich aber cubase öffne, kommt die ganze zeit die meldung das jbridge nicht mit admin rechten läuft obwohl ich es überall angemacht habe.

    ich versteh nicht was ich falsch mache… kann mir jemand helfen?

  15. Vielen Dank für diese grossartige Anleitung! Endlich habe ich es auch geschafft, und meine alten VST-Plugins werden jetzt eingelesen. Allein: Speicherbedarf ist enorm, ich kriege bei jedem Reinladen eine Memory getting short – Meldung – und der Sound ist eine Kathastrophe. Meine wunderbaren Streicher klingen wie aus dem 68er Kofferradio, versehen mit einem rätselhaften Phaser-Sound. Was ist da passiert? Ich habe Win 7 64bit und Cubase 6 64bit.

  16. {{Hi|Oops|Halihalo|Hmmm} {…….|…|} {wo Google einen manchmal hinführt. |Google hat wieder einmal zugeschlagen|Was Google manchmal so macht ….|interessant, wie Google einem die Arbeit versüssen kann|Bin bei meinen Recherchen irgendwie auf Abwegen geraten| Zwei Stunden rum, hab mich wohl etwas bei meiner google Suche verloren … }. Eigentlich war ich ja auf der Suche nach was ganz anderem, {Uiuiui|} {jetzt hab ich mich hier festgelesen.| Jetzt bin ich schon viel zu lange auf Abwegen|jezt bin ich schon wieder viel zu lange am surfen|

  17. Vielen Dank für die Anleitung! So etwas macht viel Arbeit und dafür meine Anerkennung!

    Ich habe jedoch erhebliche Verständnisschwierigkeiten, was das Umsetzen angeht, denn…

    …was ist, wenn man nach dem Umstieg von WinXP-32Bit auf Win7-64Bit sein System schon kpl. fertig eingerichtet hat?!? Ich meine damit in der Hauptsache den VST-Ordner mit 32- und (!) 64-Bit PlugIns voll geladen hat?!

    Ich habe hier probeweise eine Konkurenz-DAW laufen. Diese bringt eine eigentlich sehr gut funktionierende 32-/64-Bit-Bridge mit und man „steckt“ einfach wie gehabt alle PlugIns in einem Ordner. ABER, das hat mein testen ergeben: Ab einer gewissen Anzahl von Speicherlastigen PlugIns geht die ASIO-Latenz so in die Knie, dass gar nix mehr so richtig läuft. Jedes 32Bit-PlugIn aktiviert immer aufs neue seine eigene 32-/64-Bit-Bridge (sieht man im Task-Manager).

    Meine 1. Frage: Muss ich denn nun einen weiteren eigenen (!) VST-Ordner wie beschrieben für jBridge anlegen > die 32Bit-PlugIns in diesen „umschaufeln“?!?! Meine DAW holt sich nach wie vor dann die 64Bit-PlugIns aus ihrem eigenen Pfad und der nun andere Pfad für die 32Bit-PlugIns wird über jBridge meiner DAW mitgeteilt?!? …habe ich es eigentlich begriffen?!

    2. Frage: Ist es richtig, dass jBridge nur 1x gestartet wird? Oder lädt es sich auch jedesaml neu pro PlugIn (wie in meiner DAW oben beschrieben)?!?

    3. Frage: Erbitte einen Tip, wie man am schnellsten feststellt, dass es sich um ein 32BIT-PlugIn handelt?

    4. Frage: Es sollen nicht alle 32BIT-PlugIns in jBridge laufen > gibt es im Netz eine Liste, wo man diese hinterlesen kann?

    Herzlichen Dank an Euch Alle und vor allen Dingen Dir abtzero!!!

  18. uups, schon ganz schön viel Chaos, wenn man 32bit gewohnt war.
    Vor allem die Ordnerstruktur.
    Ich frage mich nun ernsthaft, ob mein Cubase 32bit auf dem W7 64bit überhaupt Sinn macht, (bisher nur 4GB, wollte aber irgendwann 8 GB einbauen) und ob mir jBridge dabei hilft oder eher alles noch komplizierter machen würde. Lieber verzichte ich auf etwas Performance, bin dann dafür aber nicht nächtelang dabei, durch die Ordnerstruktur zu blättern, um dann Abstürze zu erleben.. Auf Cubase 64bit werde ich allerdings definitiv nicht mehr umsteigen, da müsste ich zu viel neu installieren.. Ein Kommentar dazu würde mir weiterhelfen, danke.

  19. „Auf Cubase 64bit werde ich allerdings definitiv nicht mehr umsteigen (…)“ dann erübrigt sich ja jede weitere Antwort.
    Ich finde, Win7 x86 zu benutzen macht keinen Sinn. Da hätte man auch XP belassen können.
    Wir sind bereits lange im 64Bit-Zeitalter. Win 8.1 ist aktuell.
    „Never change a running system“ gilt für viele Situationen, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein.
    16GB DDR3-RAM mit 1600MHz bekommt man man hinterhergeworfen. Warum sollte ich eine alte Schüssel mit 3,3GB Limit noch benutzen, wenn es seit Jahren besser geht?

    • danke, doch genau das war meine Frage:
      Was ist sinnvoll mit den festen Gegebenheiten:
      Win7 64bit und Cubase 32bit, 8GB RAM

  20. Bei mir kommt nach dem ich den Zielordner ausgewählt habe immer diese Fehlermeldung:
    unable to locate proxy dll

    Was muss ich da machen???

    • Wie gesagt, das istbkein Support-Forum hier, aber es sieht so aus, als sei jbridge nicht richtig installiert, oder Du hälst Dich nicht an die Anleitung beim Einbinden von Plugins.

  21. Moin,
    super Anleitung. Alles ist rund und verständlich.
    Ist auch kein Support Forum. Dennoch sei mir eine Frage zu jbridge + Altiverb 6 gestattet.
    Die Kombination läuft jetzt bei mir unter Cubase 8 64 bit super sauber.
    Öffne ich jedoch auf dem gleichen Rechner Wavelab 7 und lasse dort Altiverb 6 unter jbridge laufen, dann scheint erst einmal alle prima zu sein.
    Allerdings kommt kein Ton aus den vier kleinen Vorschau / Vorhör Icons unten rechts im Bild heraus. Lege ich einen Effekt jedoch auf eine wave Datei, so ist alles prima. Amplitude schlägt aus, Raum ist drin.
    Warum also bleiben die Vorhör-Icons bei Wavelab 7 stumm?
    Kann jemand helfen?

    LG
    Achim

  22. Sorry … aber ich hab ein WAVE Bundle (Diamond / Plantium) und das ganzer läuft auch nicht mehr der Bridge … das Problem fängt bei mir schon mit der REGEDIT an ! Da gibt es keinen VST Ordner wie beschrieben … wenn Du magst würde ich mich gerne mal mit dir in Verbindung setzen da ich auf den Kram angewiesen bin das es läuft … hätte ich geahnt das der Mist derartige Probleme bereitet hätte ich von dem Kram abstand genommen

    LG Thomas

  23. Die aberwitzige Brücke: 64 Bit auf 64 Bit und die Folgen:

    Mein Ausgangsproblem war, wie wohl den meisten Anwendern, die Brücke von 32 Bit auf 64 Bit und das bei einem extrem schwachbrüstigen i3 Laptop. Mach dem Bridging schien alles noch humpeliger zu werden, bis ich mir die einzelnen Parameter genauer ansah. Und siehe da:

    Macht man es sich zum Grundsatz, grundsätzlich den obersten Parameter, also „Performance…“ mit Häkchen zu versehen, geht performanceseitig die Sonne auf. Die CPU Last in der DAW geht signifikant runter, die Neigung zu Dropouts bekommt plötzlich Seltenheitswert, wenngleich die CPU Last im „Task Manager“ deutlich weniger sinkt. Ganz offensichtlich beseitigt bzw. bearbeitet jBridge als Nebeneffekt, die mangelnde Parallelisierung in jeder DAW.

    Seit neuerem habe ich einen i5 6440HQ Quad Core und war verwundert, wie wenig die 4 Kerne zur Gesamtperformance beitrugen, ein Problem, das vielen gar nicht so bewusst ist, denen ein Vergleich mit einem vergleichbaren Dual Core, namentlich i5 6267U fehlt.

    Auf allen leistungshungrigen Plugins jBridge – und zwar 64 Bit auf 64 Bit – und eine viel bessere Auslastung der Kerne ist war Folge. Ohne j Bridge startet die DAW gerade noch und dann geht alles in den roten Bereich. Ein Plus von mindestens 40 Prozent.

    MfG

    Göran

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